BEWOHNERURLAUB 2019

 

Unsere Senioren verbrachten in der Zeit vom 01.05.19 bis 05.05.19 einen schönen Urlaub in Willingen.

 

Am Morgen des 01. Mai liefen schon einige aufgeregte Urlauber durch den Aurelius-Hof. Sie schauten dem Betreuungsteam dabei zu, wie sie die letzten Hygieneartikel einpackten und die Autos beluden.

 

Gegen 11 Uhr versammelten wir uns bei schönem Sonnenschein am Brunnen vorm Haus, um ein Gruppenfoto zu schießen. Nun ging es ganz schnell. Jeder fand seinen Platz in den Autos - es wurde sich bequem gemacht. Viele Mitarbeiter schauten sich das Spektakel an und winkten zum Abschied. Jetzt ging die Reise ins Abenteuer los!

  

Nach knapp eineinhalb Stunden kehrten wir zur Rast ein. Wir kauften einen Kaffee und aßen unsere Stullen, die uns die Küche vorbereitet hatte. Gemütlich ging es dann weiter in Richtung Willingen. Die Fahrt konnte man mit den Worten: Berg und Talfahrt beschreiben. Hügel hoch, Hügel runter, Kurve rechts, Kurve links und Stoßgebete nach oben, dass bloß kein Gegenverkehr kommt. Keiner der Urlauber hatte einen nervösen Magen, somit kamen alle unversehrt und mit bester Laune in unserem Urlaubsdomizil an.

 

Neugierig strömten die Urlauber ins Haus und sammelten sich zunächst im Wohnzimmer. Während sie mit Gebäck und Getränken versorgt wurden, leistete das Betreuungsteam einiges an Arbeit. Die Koffer wurden ausgepackt und die Betten wurden bezogen. Einige Urlauber legten sich gleich hinein, um zu Ruhen, da die Fahrt doch sehr anstrengend war. Gegen Abend wurde dann der große Tisch gedeckt und das Abendessen wurde serviert. Es gab Würstchen mit Kartoffelsalat, Krautsalat und Brot. Hungrig machten wir uns über die Leckereien her. Nach der Schlemmerei besprachen wir, was wir am nächsten Tag anstellen wollen. Wir einigten uns darauf, in den Wildpark zu gehen, da uns an diesem Tag das Wetter am passendsten schien. Nach dieser Entscheidung machte sich eine kleine Gruppe auf den Weg, um einen Verdauungsspaziergang zu machen, andere bleiben am großen Tisch beisammensitzen und spielten „Mensch-ärgere-dich-nicht“ und „Jenga“. Es wurde ein geselliger Abend, an dem jedoch niemand Alt wurde. Gegen 21 Uhr waren alle Urlauber im Bett.

Am zweiten Urlaubstag trafen sich die Urlauber am gedeckten Frühstückstisch und man sprach über die erste Nacht in ungewohnter Umgebung. Zwei Urlauber waren leider etwas unglücklich über deren Zimmerverteilung. Einer wollte die große Treppe nicht rauf und runter laufen, ein anderer mochte lieber ein Einzelzimmer. Kurzerhand schmiedete das Betreuungsteam einen Plan, verteilte einige Zimmer neu, sodass jeder Urlauber zufrieden sein konnte. Gegen 11 Uhr saßen alle mit Sack und Pack in den Autos und es ging los in Richtung Tierpark.

 

Dort angekommen herrschte ein erwartungsvolles Treiben. An der Eintrittskasse wurde noch für jeden Urlauber Tierfutter zum Verfüttern gekauft und schon waren wir mitten im Geschehen. Die meckernden Ziegen zogen uns sofort in ihren Bann. Schnell machten wir die Futterpakete auf und ließen sie aus unserer Hand fressen. Anschließend wollten wir zur Greifvogel-Show. Wir suchten uns einen geeigneten Platz, um das Spektakel betrachten zu können. Nachdem jeder eine gute Sicht hatte, stellten wir mit Erschrecken fest, dass die Greifvogel-Show jeden Tag stattfindet - außer donnerstags. Also vertrieben wir uns die Zeit, den anwesenden Kindern beim Spielen zuzuschauen und einige kleine Fahrgeschäfte auszuprobieren. Wir entdeckten eine Doppel-Schaukel, die Urlauber trauten sich und hatten große Freude daran. Eine Urlauberin sagte vor Freude: „Oh wie schön, mal wieder schaukeln - endlich mal wieder Kind sein!“

Beschwingt durch dieses positive Gefühl schlenderten wir weiter und entdeckten eine kleine Eisenbahn, in die wir einstiegen. Sie fuhr an einem kleinen Teich vorbei und später noch durch eine kleine Höhle.

Wieder auf festem Boden beschlossen wir, den Dinosaurier-Pfad zu laufen. Dort standen, zwischen den Wildtiergehegen, lebensgroße Dinosaurier, welche uns allen mächtig imponierten. Die Strecke war nichts für Anfänger. Die Urlauber meisterten sie mit ihren Rollatoren und Gehstöcken mit Bravour. An manchen Stellen gab es riesige Steigungen, sowie Gefälle. Auf unserer Route begegneten wir vielen Wildtieren. Wir sahen Wildschweine, Rehwild, Auerochsen, Schneeeulen und Frettchen. Am Ende des Rundgangs sahen wir uns noch die Greifvögel an, welche uns majestätisch entgegenblickten. 

Nach dieser Wanderung brauchten wir eine Stärkung. Bei einer - in der Sonne gelegenen - Tischgruppe packten wir die mitgebrachten Stullen aus und ließen uns nieder. Wir genossen die Zeit und machten und gegen 15 Uhr auf den Heimweg. Vorher kauften wir jedoch noch einige Ansichtskarten, welche wir an unsere Lieben daheim versenden wollten.

 

Im Domizil angekommen brauchten einige Urlauber erst einmal eine Verschnaufpause. Sie machten sich im Bett „lang“, andere waren noch fit und halfen mit, das Abendessen vorzubereiten. Das Betreuungsteam setzte noch fix den Plan vom Frühstück in die Tat um, und Ruckzuck wurden 5 Betten quer durchs Haus getragen und getauscht, um auf die Wünsche der Urlauber einzugehen. Nun war es Zeit fürs Abendessen. Es gab Nudeln, mit Tomate-Hackfleisch-Soße und viel geriebenem Käse.

Nach einer gemütlichen Runde und mit vollen Bäuchen setzten wir uns wieder für einen Spieleabend zusammen. Unsere zwei Männer setzten sich im Wohnzimmer ab, um das Spiel der Frankfurter Eintracht zu schauen. Andere gingen mit ihrer Zimmernachbarin nach oben, um noch bis in die späten Abendstunden zu quatschen.

Am dritten Urlaubstag erwachten wir mit trübem Wetter. Es hatte die ganze Nacht durchgeregnet und die Temperaturen waren niedrig. Nach dem gemeinsamen Frühstück machten wir einen Schlachtplan für das weitere Tagesgeschehen. Es musste etwas ausgewählt werden, was Innen gemacht werden kann, wir entschieden uns dazu, ins Williger „Milch-muh-seum“ zu gehen. Dort sollte es ein Café geben, in welchem wir anschließend einige Zeit verweilen können. Es wurden eben noch die Ansichtskarten beschrieben und frankiert, dann machte sich die Gruppe auf, in Richtung der Autos. Nach einer kurzweiligen Fahrt kamen wir an.

 

Gleich wurden wir freudig begrüßt und wurden ins Museum begleitet. Es gab allerhand zu entdecken: Milchkannen, Butterfäßer und Gerätschaften, welche zum Trennen der Milch von Nöten waren. Zu allen Gegenständen gab es kurze, leicht verständliche Informationen. Im weiteren Verlauf des Museums war eine Kuh aufgestellt, mit welcher man sich im Melken üben konnte. Einige Urlauber probierten sich gleich aus.

 

Im Anschluss schauten wir uns einen Film über die Milchproduktion bzw. über die Weiterverarbeitung von Milch an. Dieser war kurzweilig und informativ. Letzte Station war ein simulierter Kuhstall, in welchen man hineinschauen konnte. Nun begaben wir uns ins Café.

Wir bestellten Kaffee und Kuchen und ließen es uns schmecken. Auf dem Weg hinaus packten wir noch einige Rezeptkarten ein: Upländer, gebratener Handkäse, Upländer Schmandwaffeln, Upländer Buttermilchkuchen und Upländer Speckkuchen. Die Rezepte kann man bei Gelegenheit mal im Aurelius-Hof mit den Urlaubern nachmachen.

 

Wieder zurück in der Unterkunft begaben sich einige Urlauber zur Mittagsruhe auf die Zimmer, andere machten es sich vorm Fernseher gemütlich und Wiederrum andere spielten eine Partie „Rummicub“.  Zur gleichen Zeit wurden die Pizzen für den Abend belegt. Sobald diese fertig waren, trafen sich alle am großen Tisch und die Schlemmerei begann. Nach dem Essen hörten wir Musik. Einige sangen mit, andere hörten zu oder führten Gespräche. Der Abend fand - wie schon beinahe zur Tradition geworden - seinen Ausklang mit Brett-, Würfel- und Kartenspielen.

Am vierten Urlaubstag waren alle am frühen Morgen sehr aufgeregt. In der Nacht - gegen 1 Uhr - begann es, zu schneien. Die Urlauber standen mit glänzenden Augen an den Fenstern und bestaunten die weiße Pracht.

Nach dem üppigen Frühstück verblieben wir zunächst in unserer Unterkunft. Wir hatten für den Vormittag geplant, Wellness- und Wohlfühlangebote durchzuführen. Die Urlauberinnen bekamen die Haare frisch gewaschen und toll geföhnt, die Nägel wurden nach einem wohltuenden Handbad in Form gefeilt und mit Nagellack versehen und anschließend gab es noch eine Aroma-Handmassage.

Da die Damen so hübsch zurechtgemacht waren, sagte unser Herr, dass man die Damen nun glatt heiraten könne. Am Nachmittag nutzten wir es aus, dass es getaut hatte (der Boden dampfte durch die kräftige Sonne) und fuhren zur Willinger Glasmanufaktur. Dort angekommen schauten einige Urlauber dem Glasbläser bei seiner Tätigkeit zu. 

Andere schlenderten durch die Ausstellung, um sich ein kleines Andenken auszusuchen. Einige suchten sich einen Glasengel aus, andere Teelicht-Gläser, oder bunte Tierfiguren aus Glas.

 

Wieder in unserem Domizil angekommen, machten wir es uns im Wohnzimmer gemütlich. Währenddessen wurde schon zum Teil begonnen, die Koffer für die Rückreise vorzubereiten. Wir hatten ja eigentlich geplant, den letzten Abend mit einem Grillabend ausklingen zu lassen, jedoch war dies unter den gegebenen Wetterverhältnissen nicht möglich. Daher ersetzen wir Würstchen und Co. durch einen leckeren Leberkäse, der frisch im Ofen gebacken wurde. Dazu gab es einen bunten Nudelsalat. Nachdem sich jeder „pappsatt“ gefuttert hatte ergaben sie einige interessante Gespräche. Später wurde noch lange Zeit gerätselt.  

Nach einer letzten Nacht brach der Abreisetag an. Nach einem gemeinsamen Frühstück ging der Trubel los. Brote für unterwegs wurden geschmiert, Koffer wurden von A nach B gebracht, Sachen wurden gesucht und die Autos wurde beladen. Nachdem auch jedes Bett wieder an seinem Ursprungsort gelandet war kam der Hausvermieter und wir konnten die Heimreise antreten. Den Rückweg fuhren wir in einem Rutsch durch. Unsere Urlauber freuten sich doch schon irgendwie wieder auf ihre vertraute und gewohnte Umgebung. Im Aurelius-Hof angekommen wurden wir von Bewohnern, sowie Personal freudig und interessiert begrüßt.

Die fünf Tage vergingen wie im Fluge. Die anfänglichen Bedenken bezüglich der Wettervorhersage bestätigten sich nicht und wir nutzten das schöne Wetter optimal aus. Neue Freundschaften sind entstanden - nicht nur unter den Urlaubern - sondern auch innerhalb des Betreuungsteams.

 

Im Namen aller Mitreisenden bedanken wir uns recht Herzlich bei Anja Kaiser, welche den Bewohnern des Aurelius-Hof diese Reise ermöglicht hat und uns als Betreuungsteam so viel Vertrauen entgegengebracht hat. Des Weiteren möchten wir uns bei Melanie Prinz bedanken, welche den größten Teil der kompletten Organisation übernommen hat. 

Sie sind neugierig geworden? Dann lernen Sie den Aurelius-Hof doch einfach unverbindlich persönlich kennen.
Bei einem Besuch erfahren Sie alles über unser Haus und können gezielt Fragen stellen. So erhalten Sie Antworten aus erster Hand. Aber am wichtigsten ist: Sie entwickeln selbst ein Gefühl für die besondere Atmosphäre dieses unvergleichlichen Hauses.

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